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Fotoalben Natur und Umwelt

Die Thaya Auen in Bernhardsthal

Flussaufwärts vom Nationalpark March-Thaya-Auen ist die Vielfalt an Tieren – insbesondere Vögeln – und Pflanzen – mit ausgedehnten Trockenwiesen – auch in Bernhardsthal außergewöhnlich. In allen Jahreszeiten entfalten sich Landschaften und Ökosysteme, die zur behutsamen Erkundung einladen.

Schnappschüsse aus dem Frühjahr, wenn Natur, aber auch Bewirtschaftung, der Aulandschaften einzigartige Bilder schaffen.  

Wenn im Frühling eine außergewöhnliche Vielfalt von Vögeln, vom pfeilschnellen Eisvogel über elegante Reiher bis zu den Greifvögeln hoch oben, ihre Jungen zur Welt bringen, oder im Herbst die Hirsche röhren und die Kormorane das Vogel-Kommando übernehmen, dann erscheinen die Au-Landschaften entlang der Thaya wie unberührte Wildnis. Jahrzehnte ohne viel Verkehr in der Zone entlang der grenze am Eisernen Vorhang haben ihres getan, um ein wenig gestörtes Naturleben sich entfalten zu lassen. Aber die Auen sind seit Jahrtausenden auch Kulturlandschaft, genutzt von Landwirten, Fischern und Jägern. Kaum ein Blick zwischen Bäumen, Sträuchern und Wasser, in dem nicht auch die Spuren von Zivilisation und Nutzung sichtbar werden.

Gerade Jäger, Fischer und Forstwirtschaft kultivieren, ’nutzen‘, und richten sich ein zwischen Altarmen, Lichtungen und Wegen.

Spuren in der ‚Wildnis‘: Hochstände, Fischerhütten und Treidelnetze, Forstwirtschaft.  

Wir werden an dieser Stelle mit weiteren Bildfolgen und kleinen Dokumentationen das einzigartige Zusammenspiel von Natur, Kultur und gewerblicher Nutzung in ihrer Vielfalt wie auch Widersprüchlichkeit hier sichtbar machen.